Leseverstehen Teil 2 Goethe Zertifikat B2

Teil 2
vorgeschlagene Arbeitszeit: 12 Minuten

Sie lesen in einer Zeitschrift einen Artikel über die Geschichte des Reisens. Welche Sätze a bis h passen in die Lücken 10 bis 15? Zwei Sätze passen nicht.



Beispiel:

0 Denn immer mehr Menschen können es sich leisten zu verreisen.

a Dort gibt es neben den vielen Bars und Clubs auch viele gute Kulturangebote.

b Dennoch fahren immer mehr Touristen aufs Land.

c Noch Ende des 18. Jahrhunderts war man von München nach Frankfurt 74 Stunden unterwegs.

d Alle Leistungen gab es zu einem geringen Gesamtpreis.

e Hotels und Häuserblocks mit Urlaubswohnungen prägen heute vielerorts das Bild.

f Es gab nur drei Tage Urlaub im Jahr.

g Diese Veränderungen gefallen natürlich nicht jedem.

h Trotzdem hatten die Arbeiter nur wenig Freizeit.

Goethe Zertifikat B2 Modellsatz Lesen Teil 1

Die Lösungen stehen im Video oben!
Teil 1
vorgeschlagene Arbeitszeit: 18 Minuten

Sie lesen in einem Forum, wie Menschen über Minimalismus im täglichen Leben denken. Welche der Aussagen 1 bis 9 trifft auf die Personen a, b, c oder d zu? Die Personen können mehrmals gewählt werden.

Beispiel:

0 Wer will nur die wirklich notwendigen Dinge haben? Lösung: a

1 Wer sieht im Auto einen Gebrauchsgegenstand?

2 Wer empfindet Besitz als unwichtig?

3 Wer verzichtet auf Fleisch?

4 Für wen spielt die Lage der Wohnung eine große Rolle?

5 Für wen ist der Naturschutz bei Entscheidungen wichtig?

6 Wer denkt, einfach lebende Personen hätten zu wenig Geld?

7 Wer nimmt auf Reisen nichts Überflüssiges mit?

8 Für wen zählt beim Essen allein, etwas zu genießen?

9 Wer mag sowohl Luxus als auch das einfache Leben?
© Goethe-Institut




Der Herbst

Herbsttag
Herr: es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren lass die Winde los.
 
Befiehl den letzten Früchten voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.
 
Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

Historischer Hintergrund:


Rainer Maria Rilke schrieb das Gedicht "Herbsttag" (Gedichtband "Buch und Bilder") im Jahre 1902 welches der Epoche des Symbolismus zuzuordnen ist. Rilke hielt sich zu dieser Zeit in Paris auf, wo er an einer Monographie über den Bildhauer Auguste Rodin arbeitete. 

Kurze Inhaltsangabe:


In den drei Strophen des Gedichts geht es um den Übergang vom Sommer zum Herbst. Während die ersten zwei Strophen den Veränderungen in der Natur gewidmet sind, erfolgt in der dritten Strophe eine Zäsur auf den Blickwinkel des vereinsamten Menschen
In der ersten Strophe wird zuerst kurz auf den vergangenen Sommer ("Der Sommer war sehr groß" verwiesen um dann den anstehenden Herbst mit den kürzer werdenden Tage )"Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren") und den Herbstwinden ("und auf den Fluren lass die Winde los") anzukündigen.
Die zweite Strophe widmet sich Rilke dem Herbst hinsichtlich seiner Funktion als Erntezeit("befiehl den Früchten voll zu sein") und ("jage die letzte Süße in den schweren Wein.")
In der dritten und letzten Strophe wechselt Rilke von der Naturbeschreibung (Ausnahme "wenn die Blätter treiben") zur Betrachtung des Menschen ("Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr." ... "und wird in den Alleen hin und her unruhig wandern") und zwar mit der Betonung auf die drohende Vereinsamung ("Wer jetzt alleine ist, wird es lange bleiben."). Aufgrund der raueren Natur werden die Aktivitäten auch ins Haus verlagert ("wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben"). 

Prüfungsvorbereitung A2, Brief schreiben


Prüfungsvorbereitung, telc SB 2 "Fleisch speichert Emotionen"

Gesamttext:

Fleisch speichert Emotionen
  • Autor: Autor unbekannt 
  • aktualisiert: 05.05.2018
Fleisch speichert Emotionen
© M.studio - Fotolia.com
Es ist allgemein bekannt, dass unsere Nahrung nicht nur einen großen gesundheitlichen Einfluss hat, sondern zudem auch unser Verhalten beeinflusst. So neigt jemand, der zuviel gegessen hat, zu Müdigkeit und Trägheit. Wird zuwenig gegessen, macht sich häufig ein unruhiger, nervöser Zustand bemerkbar. Wichtig ist jedoch nicht nur die Menge der zugeführten Nahrung. Auch was wir essen, wirkt sich entsprechend auf unser Verhalten aus.
Fleisch macht agressiv
Fleisch ist ein Stück Lebensqualität wird uns suggeriert. Es fällt jedoch auf, dass Fleischesser, insbesondere Rindfleischesser, häufiger zu Wut, Angst und Gewalt neigen, als Vegetarier. Fleischesser neigen ebenfalls eher dazu, Kriege zu befürworten, Waffen zu besitzen und diese auch zu gebrauchen. Einige von ihnen gehen gerne zur Jagd.
Es macht ihnen Spass, Tiere zu töten, nur um sie als Trophäe an die Wand zu hängen. Einige Fleischesser denken, dass Tiere grausam behandelt werden dürfen, ohne dass das Konsequenzen für sie hat. Aber warum ist das so?

Gewebe speichert Emotionen

Gewebe ist in der Lage, Emotionen zu speichern. Diese Erkenntnis wurde durch Organtransplantationen gewonnen. Viele Empfänger von Organspenden berichten darüber, dass sie die Emotionen ihrer Spender empfinden. Sogar Erinnerungen mit entsprechenden Stimmungen der Spender werden erlebt.
Das ist deshalb möglich, weil die Organe in der Lage sind, Energie zu speichern. So wird z.B. bei einer Herztransplantation die emotionale Energie des Spenderherzens freigesetzt und der Empfänger erlebt nun diese Emotionen erneut. Alle Gewebe und Organe unseres Körpers sind in der Lage, diese emotionale Energie zu speichern, egal ob es sich hier um die Leber, Haut, Muskeln oder um das Blut handelt.

Negative Emotionen und Fleischverzehr

Dieselbe Übertragung von Emotionen geschieht auch dann, wenn wir Fleisch oder Organe von Tieren essen. Die Energien und Emotionen, die in diesen Geweben gespeichert waren, werden ebenfalls vom menschlichen Körper aufgenommen. Und diese Energie, die sich im Fleisch der Tiere eingeprägt hat, beeinflusst nun die Stimmung, das Verhalten und das Bewusstsein desjenigen, der dieses Fleisch verzehrt hat.
Wenn die Tiere zum Schlachthaus gebracht und dabei mit Gewalt konfrontiert werden, erleben sie Emotionen, wie Panik und unermessliche Angst. Diese Emotionen werden als negative Energie in ihrem Gewebe gespeichert. Das Fleisch enthält dann die Energie von Gewalt, Angst und Hoffnungslosigkeit.
Nehmen wir das Beispiel Amerika: Ist es Zufall, dass die Amerikaner, die dieses Fleisch zu sich nehmen, genau dieselben Emotionen erleben, wie die geschlachteten Tiere? Des Weiteren stellen sich die Fragen, warum so viele Amerikaner den Krieg unterstützen, in den Schulen so viel Gewalt herrscht und das Land generell von so viel Angst geprägt ist.

Schutz vor emotional belasteten Fleisch

Normalerweise empfinden wir Menschen es grundsätzlich nicht als grausam, Fleisch zu essen. Wir haben gelernt, uns von dem jeweiligen Tier, das wir gerade verspeisen, vollständig zu distanzieren. Das hat damit zu tun, dass wir den Schinken, die Salami oder jede andere Wurst isoliert betrachten und überhaupt nicht mit dem Schwein, das das Fleisch liefert, in Verbindung bringen.
Ausserdem vergessen wir gerne, wie diese Tiere im Schlachthaus behandelt werden. Hätten wir den Mut und würden wir uns die Mühe machen, uns mit der Situation der Tiere im Schlachthaus zu befassen, würden wir wahrscheinlich sehr schnell komplett auf den Fleischverzehr verzichten. Das hätte - neben dem Rückgang der Massentierhaltung - auch noch den Vorteil, dass wir vor der Aufnahme dieser schrecklichen Emotionen geschützt wären.
Auf jeden Fall ist es zu empfehlen, den Fleischverbrauch einzuschränken und darauf zu achten, dass Fleisch und Wurstwaren ausschliesslich von Tieren aus artgerechter Haltung gekauft werden.
Noch besser ist es allerdings, über eine vegetarische Ernährung nachzudenken.

Vorteile einer pflanzenorientierten Kost

Bei den Menschen, die ihre Ernährung entsprechend umgestellt haben, zeigen sich auch Veränderungen in ihren Emotionen. Eine pflanzenorientierte Ernährungsweise hilft dabei, ausgeglichener, zuversichtlicher und friedfertiger zu werden. Zudem findet automatisch eine Bewusstseinserweiterung statt.
Das liegt daran, dass auch in Pflanzen Informationen gespeichert sind. Vorausgesetzt, die Pflanzen sind nicht gespritzt oder genmanipuliert, so handelt es sich bei diesen Informationen ausschliesslich um die positiven Informationen der Natur. Sowohl das Sonnenlicht, dem die Pflanze ausgesetzt ist, als auch das Wasser und die Nährstoffe, die die Pflanze über das Erdreich aufnimmt, werden von unserem Körper aufgenommen. Auf diese Weise wird jedes Gewebe in unserem Körper mit dieser positiven Energie versorgt.

Zukunft der Menschheit

So grausam wir heute mit den Tieren umgehen, so gehen wir letztendlich auch mit uns, mit unseren Mitmenschen und mit unserer Umwelt um. Bei dieser Thematik geht es nicht ausschliesslich um die Tiere. Es geht vielmehr auch um Ethik, um Mitgefühl und darum, dass wir endlich erkennen sollten, dass alle lebenden Systeme untrennbar miteinander verbunden sind.
Durch unser Essverhalten quälen wir demnach nicht "nur" die Seelen unserer Tiere - auch unsere Seelen sind zwangsläufig involviert.
Natürlich können wir die ganze Welt mit Steaks und Hamburgern versorgen - für eine bestimmte Zeit jedenfalls. Wir können den gesamten Regenwald abholzen und in Weideland verwandeln. Für ein paar Generationen wird das schon gehen. Aber dann ist es vorbei, denn die gesamte Umwelt wird irreparabel zerstört sein.
Daher ist es jetzt wirklich an der Zeit, dass wir zu einer ganzheitlichen Sicht gelangen. Wollen wir eine Zukunft haben, müssen wir über einen nachhaltigen Weg nachdenken. Dazu gehört u.a. das Einschränken des Fleischkonsums. Dazu gehört aber auch Energieeinsparung.
Dazu gehört, dass wir aufhören Unternehmen, die unseren Planeten und damit unsere Zukunft zerstören, zu unterstützen. Dazu gehört, dass wir uns um unsere Gesundheit kümmern etc. Wir sind verpflichtet, die erforderlichen Änderungen vornehmen, die unsere Welt in Frieden weiterleben lässt.

Prüfungsvorbereitung Zertifikat B1 - Modul Schreiben

Bereitest du dich auf die Zertifikat B1 Prüfung vor?
Suchst du nach Material für das Modul Schreiben?
Dann bist du hier richtig!

Unser digitales Magazin aus der Reihe "Prüfungsvorbereitung" dient als Hilfe und Leitfaden für das Goethe- und ÖSD-Zertifikat B1, Modul Schreiben (persönliche E-Mail, Meinungsäußerung zu Forumsbeitrag, offizielle E-Mail).

Hier findest du:
  • 3x3 Schreibaufgaben mit Lösungsvorschlägen
  • Audios zu jeder Aufgabe (Sprecherin: Muttersprachlerin)
  • Die komplette Übersetzung auf Englisch 
  • Redemittel zu prüfungsrelevanten Themen 
  • Ausführliche Erläuterungen  
Sieh dir einfach unsere Demoseiten an:



Sonderaktion! 

Das Magazin "Prüfungsvorbereitung Zertifikat B1 - Modul Schreiben" für nur 2,99 Euro

 

Nach Zahlungseingang bekommst du einen Link wo du das Magazin und Audio Dateien runterladen kanst. Bei Fragen melde dich einfach unter Kontakt.

Frühling - Lückentext


Setze folgende Adjektive sinngemäß in die Textlücken ein. Viel Spaß!

sicheren – sauberen -  dichte – angenehmen – alte – hilflosen - lila - weite – schöne - gepflegten – großen - gemütliches – schnell – kräftiger – blauen – stärker – blau – riesigen 


Der Vogel kam gerade aus seinem Winterquartier zurück und machte sich sofort auf die Suche nach einem _____ Nistplatz. So überflog er _____ Wiesen und _____ Tannenwälder. Der Vogel sah eine sehr _____ Stelle am Ufer eines Baches. Als er aber auf einem nahe gelegenen Baum landete, sah er den _____ Müllberg. Es stank fürchterlich. Nein, hier wollte der Vogel seine _____ Vogelbabys nicht aufziehen. Sie sollten in einer _____  und _____ Umgebung ausgebrütet werden. Der Vogel flog _____ in eine andere Richtung. Plötzlich stieg ihm ein _____ Duft in den Schnabel. Er kannte diesen _____ Geruch. Der Vogel folgte ihm. Der Geruch nach _____  und _____Veilchen wurde immer stärker. Endlich erblickte der Vogel einen _____ Park. Er erkannte die in _____ angestrichenen Parkbänke und den _____ Spielplatz. Am Rande des Spielplatzes stand immer noch die _____ Eiche. Endlich hatte der Vogel einen Nistplatz gefunden und fing sofort an ein _____ Nest zu bauen.


Lösung: sicheren, weite, dichte, schöne, riesigen, hilflosen, sauberen, gepflegten, schnell, kräftiger, angenehmen, blauen, lila, riesigen, blau, großen, alte, gemütliches


Buchbesprechung, telc B2, Sprechen







REDEMITTEL zur Buchbesprechung

Einleitung 
Das Buch …………….. ist im Jahr……………. erschienen, die Autorin / der Autor ist……..
Das Buch /der Film handelt von + Dat.

Haupteil: 
Meiner Meinung nach + Verb + Subjekt
Ich finde /meine /denke, dass………………. (Verb).
Einerseits +V+S ……….. andererseits….
Außerdem +V+S
Positiv: 
Das Buch war es wert, gelesen zu werden.
Das Buch ist so spannend, dass…….
Die Themen, die in dem Buch behandelt werden, sind brisant und aktuell.
Dieses Buch ist meiner Meinung nach einzigartig…….
Ich kann dieses Buch sehr empfehlen, weil…….
Negativ: 
Die Handlung ist meiner Ansicht nach ein bisschen langweilig, weil……..
Die Geschichten, die erzählt werden, sind nicht der Rede wert.
Die Handlung hat mich überhaupt nicht gefesselt……… –
Schluss: 
Aus all diesen Gründen halte ich das Buch für (nicht) lesenswert und würde es auch (nicht) weiterempfehlen.

es handelt sich bei etwD um etwA

  • Bei diesem Text / Buch ... handelt es sich um einen Roman / eine Liebesgeschichte. 
  • Dieses Buch handelt von zwei Menschen, die ... 


es geht in etwD um etwA


  • In diesem Buch geht es um zwei Menschen, die ... 
  • Es geht um die tragische Lebensgeschichte einer tapferen Frau.
  • Dieses Buch behandelt die Beziehung zweier Menschen, die ...

Deutsch von Euch - Facebook Beiträge

Vor Weihnachten, in der Adventszeit basteln wir mit den Freunden, Kindern und Enkelkindern. Die Kleinen machen etwas Einfaches, zum Beispiel einen Schneemann aus Socken. Die Erwachsenen einen Adventkranz und andere schöne Sachen. Zu Weihnachten erinnern wir uns an Christi Geburt. Wir gehen in die Kirche und am Heiligabend geben wir einander Geschenke. Wir besuchen einander. Die Verwandten können das Fest zusammen verbringen. (Andrásné Harsányi Marika  aus Ungarn)


E-Book: Sprachbausteine telc B2

Du legst die telc Zertifikat B2 Prüfung ab und suchst noch Material für das Modul Sprachbausteine?
Dann bist du hier richtig!

In unserem digitalen Magazin aus der Reihe "Prüfungsvorbereitung" findest du  8 Aufgaben "Sprachbausteine" und deren Lösungen zu folgenden Themen:
  • Essgewohnheiten
  • Die richtige Kleidung im Beruf
  • Weltweit erfolgreich im WEB – so klappt’s!
  • Der digitale Gesundheitsmarkt
  • Die Geschichte der Post
  • Nur ein Kellner und Babysitter über den Wolken?
  • Der Alltag von Menschen mit Behinderung
  • 200 Jahre Fahrrad
Erklärungen dazu findest du in den Videos in unserem YouTube Kanal.


Das Magazin "Prüfungsvorbereitung telc B2  - Sprachbausteine" 
nur 1,49 Euro

Auf der Piste (Wortschatz)


Hier eine Übung für euch: Ergänzt die Komposita mit „Ski“!
-pass, -schuhe, Après-, -lift, -fahren, -kurs,-stöcke

1. Robert möchte Ski__________ lernen.
2. Er kauft sich Ski und dazu passende Ski__________.
3. Er möchte auch Ski__________, denn er findet es einfacher zu fahren, wenn er diese in der
    Hand hat.
4. Dann meldet er sich für einen Ski__________ an.
5. Am ersten Tag auf der Piste bekommen alle Kursteilnehmer ihren Ski__________, damit sie
    den Ski__________ benutzen können.
6. Am Abend gehen alle noch zur __________-Ski Party.

Und dazu das passende Lied: